Atlantik Kanaren - Kapverden 2012

 

Atlantik Azoren - Coruna 2013

 

 

 

 

Das neue Heim auf See!

Logbuch der LOREA vom 19. April 2016 

bis zum Ende der vergangenen Zeit.

 

22.01.2017 - Eine Woche voller Sturm, Regen und Hagel gut überstanden. Rechtzeitig nach Korfu verlegt, um in dem Sauwetter nicht in Plataria den Anker testen zu müssen. Außerdem musste eine neue Internet-Simcard her. Nun scheint mal wieder Die Sonne und vielleicht war es das dann mit dem Winter in Korfu. Der Reiseplan ist fertig und es wird Zeit, dass Ihr Euch eine Etappe aussucht. Was sonst  passiert ist? Es steht bald ganz unten, also am Ende der vergangenen Zeit.

 

19.04.2016 - Heute wird eine Raymarine-Radar-Antenne und ein Horn auf der LOREA montiert. Der Name iso ein Schiff komplett durchdrungen ist.st erst mal noch Theorie, denn die Calypso 43 heißt immer noch ANNA MARIA II. Der Löschungsbescheid der US-Registrierung ist noch nicht da, weshalb die Neuregistrierung noch warten muss. Die meisten der türkischen Bootseigner nutzen das günstige Angebot zur Registrierung ihrer Yachten im US-Staat Delaware. Das haben sie übrigens mit den Israelis gemein. Auch in Herzlyia glaubst du erst mal, du hättest dich arg mit der Navigation vertan:  Lauter Stars-and-Stripes an den Hecks der dicht an dicht liegenden Segelyachten und Motorboote.

 

Eine Calypso 43 also. Dieses Schiff erfüllt fast alle Kriterien, die nach Skippers Ansicht ein Seeschiff aufweisen sollte: Ketsch getakelt, angehängtes Ruder,  genug Gewicht im Kiel, Mittelcockpit, quer zur Fahrtrichtung eingebaute Pantry, große Tankvolumina. Mit 18 Tonnen und  einem Langkiel am S-Spantrumpf, der 1,90 m tief geht, sollte das Schiff gelassen und unaufgeregt durch die Welle gehen.

 

Es wurde 1985 aus Glasfaser, Kunststoff und Holz  nach Plänen des niederländischen Designers Franz Maas gebaut. Allerdings flossen in den Bau viele Ideen des Erbauers und ersten Eigners Ing. Helmut Meisner aus Nürnberg mit ein. Etwa der um 30 cm tiefere Kiel. Der Rumpf wurde mit 30 bis 40 mm starkem GFK und mächtigen Längsstringern überaus stabil ausgeführt. Die Linien entsprechen einer klassischen eleganten Yacht aus der Mitte des 20. Jahrhunderts. So erzählt das Heck auf den ersten Blick die Geschichte eines Schiffes und weniger die einer aufgeblasenen  Badeplattform.

 

Das Mittelcockpit wird zur Hälfte von einem Steuerhaus überdacht. Hier kann man sich in jeder Lage richtig sicher fühlen. In der Achterkabine gibt es zwei Kojen und eine Nasszelle mit WC und Dusche. Noch wird dort von Hand gepumpt. Im Vorschiff das gleiche Programm, allerdings mit zusammenhängender Liegewiese.

 

Die alte neue Liebe: LOREA soll sie heißen und weite Segelreisen mit kleiner Crew ermöglichen.

 

In die Pantry wird ein großer Toplader-Kühlschrank eingebaut und die Eisbox zur Gefrierbox umgemodelt. Ein Raymarine-GPS-Plotter mit integriertem Radar ersetzt das voluminöse Furuno-Gerät. Neue Rettungsinsel und ein neues Horn machen die LOREA fit für weite Reisen.

 

Im Ruderhaus der künftigen LOREA

Den Steuerstand im offenen Ruderhaus ziert ein hübsches hölzernes Ruderrad. Unter den Füßen des Rudergängers schlummert ein Sechzylinder-Volvo-Penta mit 100 PS. Der treibt zwei Lichtmaschinen und lädt vier Service-Batterien mit 400 A. Der Inverter liefert 2000 W bei 230 V. 

 

Sonnenkollektoren auf dem Dach liefern zusätzlich Strom.

Eine Ecke voller Gemütlichkeit im Salon der LOREA

 

 

Im Salon bietet ein mächtiger Tisch gut sechs Erwachsenen Platz für köstliche Mahlzeiten.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

27.04.2016 - Heute hat Elke Geburtstag. Vor einem Jahr genau hatten wir gerade die Dardanellen passiert und die Insel Avdscha im Marmarameer angesteuert. Die Glückwünsche verhallen im Irgendwo unbeantwortet. Das Radar wird angeschlossen. Es hatte ein Stecker gefehlt. Aber nun funktioniert das GPS nicht mehr. Fortschritt beim Kühlboxbau.

 

28.04.2016 - Telefonat mit Ingenieur Helmut Meisner. Der Erbauer und erste Eigner der ANNA MARIA II lebt in Nürnberg. Er hatte von  Franz Maas die Konstruktion erworben und acht Exemplare der Calypso 43 auf Kiel gelegt und vollendet. "Langsam bitte, Sie sprechen mit einem alten Mann." Der Mann ist 86. Ein erfülltes Leben. Er verrät wichtige Schiffsdaten, die  in keinen Unterlagen stehen. Der Rumpf ist 30 mm stark, im Kiel fünf und mehr. "Damit können sie auflaufen, kein Problem. Der Rumpf ist beschussicher." Der Germanische Lloyd habe sein Siegel drauf gegeben, sagt Meisner. Der Wassertank fasst 1100 Liter die beiden Dieseltanks je knapp 500 Liter. "Wir haben immer nur einen benutzt." Das Gespräch wird fortgesetzt in Deutschland.

 Jetzt ist die neue Kühlbox in der Pantry fast fertig.  Es muss wohl eine neue GPS-Antenne her. Der Ex0erte für die Gefriertruhe ist wieder nicht erschienen. Dafür wurde endlich die Wäsche zur Laundry gebracht. Es wurde mal wieder Thunfisch-Pasta aufgetischt.

Die LOREA wird nun doch unter niederländischer Flagge laufen. Passt gut zu ihr. Die deutschen Behörden sind viel zu kompliziert.

 

Ist sie nicht cool? Automatische Inenbeleuchtung und Wasserablauf. Über 100 l Rauminhalt. dazu eine versteckte Gefriere mit 70 l Raum. Und dort, wo früher der konventionelle Kühlschrank stand, gibt es jetzt richtig vie Stauraum. Massgeschreinerter Unterschrank.

30.04.2016 - Nein stimmt nicht. Die LOREA wird unter deutscher Flagge reisen. Sie ist weniger als 15 m lang und braucht daher nur einen Flaggenschein. Das kommt davon, wenn man jahrelang mit einem 18-m-Schiff durch die Welt gondelt. Kleiner ist einfacher. Jetzt ist die Designer-Kühlbox wirklich fertig. Gestern noch die Ecken mit Silikon vergossen, Auch die Gefriere arbeitet nun einwandfrei. Sie wurde auch gestern endlich angeschlossen. Jetzt fehlen nur noch ein zuverlässiges GPS, ein ordentliches Dinghi - das alte ist einfach auseinander gefallen - und der Wasserhahn im vorderen Bad. Na ja eigentlich sollte auch ein neuer Herd mit  Backofen her. Aber den besorgt man lieber in Europa.  

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Da liegt sie breitseitig in der türkischen Maisonne: Die SY LOREA. Tags zuvor hat es stundenlang geschüttet. Deshalb hängt die Öljacke noch im Cockpit

 

 

Gemütlich davorne in der Bugkabine. Eigene Nasszelle nebenan und viel Stauraum.

17.05.2016 - Marmaris - Heute werden die Segel der LOREA gereinigt und runderneuert. Das gesamte stehende Gut ist schon erneuert. Bin dabei auch das laufende zu tauschen. Sieht prächtig aus, die knallrote Genua-Reffleine, die dunkelblauen Schoten. Besanbaum hatte keinen Niederholer! Und der vom Groß musste veretzt werden. Muss noch eine neue Reffleine in den Besanbaum fummeln. War keine drin! Habe aber gestern schon ein kleines Gewichtchen am Faden durchgeschleust. Der Bolzen eines sehr kleinen Schäkels brachte die Lösung! Segeln ist einfach eine Herausforderung!  Der RAYMARINE-GPS-Plotter arbeitet nun zwar, aber das Gerät verliert oft die Satelliten, bzw. zeigt sie als "in spare" und nur drei "in use". Da muss wohl ein Experte her.

 

 

  

  

Fast alle Leinen neu: Hier zu sehen die knallrote Reffleine für die Rollgenua, die Großschot, Besandirk und das neue Besanfall.

  

Groß runter zum Reinigen und Runderneuern.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

20.05.2016 – Marmaris – Die runderneuerten und gewaschenen Groß- und Besansegel anschlagen, Reffleine einziehen, Fall am Besanmast für die Gangway einziehen, Sicherheitswesten besorgen samt Sicherheitsleinen. Bankbrief zu UPS bringen, verabschieden und lossegeln. Der Skipper allein an Bord. Unter Maschine aus der Bucht, draußen Groß hoch am neuen Fall und die Genua ausrollen. LOREA zieht ordentlich los.

 

 

 

 

 

Besuch auf dem neuen Schiff: Cornelia, Skippers Gattin, genießt die Wohnlichkeit der LOREA.

Der West drückt sie weit nach Osten aber nach der Passage des Nordkaps von Rhodos hat der Wind ein Einsehen und dreht auf Nordwest. Noch drei Meilen zur neuen Marina von Rhodos, die nun in Betrieb sein soll. Bloß, wo ist die Hafeneinfahrt? Dort, wo sie laut Koordinaten sein soll, leuchtet nix, kein Rot und Kein Grün! Aber weiter südlich, da leuchten deutlich Hafenfeuer.

 

 

Bei Annäherung kommt dort aber ein Rettungskreuzer heraus und läuft mit Blaulicht auf die LOREA zu, kommt sehr nah, umkreist sie, beleuchtet sie mit Scheinwerfern und ein Mann ruft herüber: „Last port?“ Antwort: „Marmaris“. Frage: „How many people on board?“ Antwort: „Only me.“ „Do you have passport?“ „Yes.“  Jetzt hebt der Skipper seine Handfunke hoch und leuchtet sie an. Weiter geht es auf Kanal 14. „Where do you want to go?“ „The new Marina of Rhodos.“ „Okay. But this port is not the marina.“ 

 

 

Der Kreuzer dreht ab, verschwindet wieder im Hafen zwischen Rot und Grün. Der Skipper dreht den Bug wieder nach Norden. Nein, die Marina von Rhodos hat keine Einfahrtsbeleuchtung. Die LOREA läuft langsam zwischen den finsteren Molenköpfen durch. Drinnen weist ihm ein türkisches Segklerpaar den Weg zum Liegeplatz und nimmt die Leinen an.

  

23.05.2016 – Rhodos – Starkwind aus NW hindert LOREA am Auslaufen.

Stattdessen stellt der Skipper die Gasanlage des Schiffes von Türkisch auf Griechisch um. Zwei versierte Seglerinnen aus DAISY-Zeiten sind an Bord. Roland von Rhodos, der dem Skipper der DAISY 2012 so hilfreich zur Seite gestanden hatte, kommt am Abend wieder an Bord. Gemeinsamer Besuch im ARCHIPELAGO am Hippokrates-Platz. Immer wieder gut.  

 

Komfortable Brücke zum Land

 

24.05.2016 - Beim Start in Rhodos war West und Nordwest angesagt und deshalb verließ sie erst am Dienstag den Hafen. Da blies der West zwar immer noch heftig aber segelbar. Wenigstens bis Simy. Gut zur Einstimmung für die dreiköpfige Crew. Vor Simy kreuzt ein griechischen Navyboot auf Patroullie, in Simy werden die ankommenden Yachten an einen abgezäunten Bereich der Pier gebeten aber nach der Frage „Last port Turkey or Greece?“ unbürokratisch an den Liegeplatz verwiesen, wenn die Antwort „Rhodos“ lautet. Die deutsche Flagge erzählte der Polizei wohl den Rest. Schöner, erinnerungsvoller Abend in Simy, Taverna di Spitiko natürlich. 

 

Lauschiger, erinnerungsvoller Abend in Simy nach Kurzkontrolle

 

25.05.2016 – Simy -  07.10 Uhr. Frühes Ablegen, denn die Strecke zieht sich. Durch die Simy-Passage und danach unter Segel nach Kos. Schön gekreuzt und nach 58 nm vor Kamares um 20.00 geankert. Echt erholsame Bucht. Die Bordküche liefert Ziegen-Sparibs mit Butterkartoffeln und Salat.

 

 Am 26.05. bläst es wieder lebhaft aus NW. Bärbel möchte am Samstag von Mykonos heimfliegen und dort soll eine neue Crew an Bord kommen. Also flott Strecke machen und möglichst unter Segel. Erst hilft die Maschine, dann wird es zu bunt. Der NW erlaubt einen Kurs von 260° und der führt südlich von Amorgos nach Westen. Da wird es weniger Seegang geben. Das funktioniert gut, dauert aber bis 23.06. Nachts in die finstere Bucht. Echt spannend. Dann ankert die LOREA in der Bucht Aligara auf der Insel Skinoussa nach 83 nm. Wieder eine sehr ruhige Nacht. Zum späten Dinner gibt es eine Pasta-Gemüsepfanne und guten griechischen Rotwein. Kritikos.

 

27.05.2016 – Morgendliches Bad in der Bucht, diese Gelegenheit nimmt jedenfalls Bärbel wahr. Durch den Archipel südöstlich von Naxos hilft die Maschine. Erst nördlich von Naxos lässt ein munterer Nordwind wieder Segeln zu. Die Dichte an Motoryachten und Kreuzfahrtschiffen nimmt deutlich zu. LOREA kreuzt bis eine halbe Meile vor den Hafen von Mykonos.  Gleich an die Tanke. 150  in den Steuerbordtank, nachdem der Skipper entdeckt hat, dass der Tankstutzen mit einem Innenventil gesichert ist. Der erste Tankvorgang mit der LOREA!

 

Der Hafen von Mykonos quillt über! LOREA darf außen an der Südmole vor Buganker mit Heckleinen festmachen. Gar nicht einfach gegen den heftigen Nordwind, der hier von der Insel herunterfaucht. Es wird ein glitzernder Abend auf der Partyinsel! Staunenswerte Galerien finden sich zwischen den Schmuck- und Souvenirläden.

 

28.05.2016 – Immer noch faucht der Nord von den Hängen von Mykonos herab.  Bärbel packt ihre Sachen und verabschiedet sich mit einem Mehrfachen: Wir sehen uns wieder!  Erholungsphase an Bord.

 

 

29.05.2016 – 09.10 Sandra und Gisela stehen plötzlich auf der Pier am Heck. Hallo! 10.30 muss die Maschine nochmal laufen wegen Strom. Per Taxi nach Mykonos-City. Muss man ja mal gesehen haben. Weißt Du noch? Wir saßen direkt am Wasser bei Oktopussalat.

15.15 mit dem Hafentaxi zurück. Ablegen. Kein Wind. Ganz langsam den Delos-Kanal passiert, muss man auch gesehen haben die Ruinen des einstigen Weltzentrums, und hinten rum um Rhinia in einer wunderschönen Bucht den Anker fallen lassen. Giselas vorzügliche Kochkunst: Pasta mit roter Thunfischsoße plus Salat. 

 

 

30.05.2016 – 10.50 Maschine an und Anker auf. Nach dem ausführlichen Frühstück natürlich. 11.15 Groß hoch, es weht ein bisschen. Kurs 288°.12.30 Maschine schweigt. Genua raus, es wird herrlich gesegelt mit bis zu 20 kn aus SW. Nach etwas über einer Stunde steht LOREA vor Ermopolis. Buganker und Heckleinen, fest direkt vor PERI…TINOS! Erst mal die Stadt besichtigen, innehalten am Theater und abends das Dinner bei PERI…TINOS und seinem netten jungen Ober, der gerade Deutsch lernt, weil seine Oma in Fehmarn lebt. Übrigens haben sie das Hermes-Denkmal verschwinden lassen im Zuge der Kompletterneuerung des gesamten Uferbereiches. 

 

 

Endlich wieder Ketschsegeln! Du hättest Deine Freude daran!

 

 

31.05.2016 –  Erst mal einkaufen. Den Laden mit dem Olivenholzangebot hab ich nicht gefunden. Aber den Markt mit Gemüse, Obst und Hühnerbeine. Und eine hübsche blaue Badehose für mich. Fünf Euro! Im  Chinesenladen. 12.15 Ablegen. 12.40 Groß rauf, aber kaum Wind. Erst um 15.00 trau ich der Sache uns hol die Genua dazu. LOREA läuft bei 6 bis 9 kn Wind über 4 kn SOG!  Noch das Besansegel dazu und es werden über fünf Knoten SOG!

 

Was meinst Du, wie läuft die erst mit richtig guten neuen Segeln? Herrlicher Nachmittag auf dem Achterdeck. 18.10 LOREA steht vor Kithnos, bisschen zu nördlich. Die Maschine bringt sie in die stille Bucht des Heiligen Stefanos. Anker fällt auf 13 m, hält sofort bombig. Noch ein Segler und eine M-Yacht liegen hier. Total still. Kontrast zum lauten Ermpolis. Zwei Tavernen an Land. Aber Gisela kocht genial und fantasievoll: Zitronen-Hühnerbeine mit Nüssen und buntem Salat. 

 

01.06.2016 – Jetzt ist richtig Sommer: Baden vor dem Frühstück. Diese Badeleiter macht die Sache so leicht. Und die Dusche auf dem Achterschiff, echt komfortabel. 10.40 Anker auf. Das geht jetzt vom Cockpit aus. Kein Windhauch. Das Ziel ist schon zu sehen: Serifos. 15.10 liegt LOREA stb längsseits an der alten Pier mit den verbogenen Laternen. Sie haben einen neuen Hafen gebaut, teilweise mit Grundleinen, schön betoniert aber bisschen eng. Und natürlich nicht fertig. Strom klappt nicht, Wasser bringt Yannis, the Waterman, kenntlich an einem herrlichen weißen Schnurrbart. Spaziergang. Hier wird ein Benzinkanister samt Inhalt für den Außenborder besorgt. Zum Dinner gibt es Reis mit Pfannengemüse und Käsesoße aus der Bordküche.

 

 

02.06.2016 – Noch einen Einkaufsausflug in den malerischen Ort. 11.35 Ablegen. Zwar werden die Segel gesetzt, aber e gibt keinen Wind dazu. Hätte ja sein können. 20.20 Motor aus. LOREA liegt vor Anker in der Bucht des Heiligen Nikolaus auf Kea. Unterhalb des Hügels über den wir im Abendlicht gewandert sind. Zum Dinner: Kalbskotelett mit Reis und Paprika und Zucchini. Skipper kocht.

 

 

03.06. 2016 – Dies ist auch eine Badebucht! Dann wird das Dinghi aufgebaut. Das geht auf dem Achterschiff. Es gibt eine Vorrichtung, mit der der Außenborder, der am Heckkorb fest ist, abgefiert werden kann. Das Ding springt ziemlich sofort an. So kommt die Crew an Land. Spaziergang. 15.45 Alles wieder verstaut und Anker auf. 16.15 Groß, Genua und Besan im Einsatz. Herrlicher Segelwind. 6 kn SOG. 18.40 Segelbergen vor der Olympic Marina Lavrion. 19.00 fest min der Marina. Per Taxi nach Lavrion zum Abschiedsmahl.

 

 

04.06.2016 – 11.00 Sandra und Gisela gehen von Bord. Hafen kostet 60 Euro. 12.40 Ablegen. Hübsch gesegelt und etwas motort bis in eine Bucht im Süden Äginas. Schön geankert. Aber der Wetterberichbt verheißt nichtgs Gutes für diese Bucht. Also wieder weg und nach Methana. Sehr geschützt und ruhig.

 

05.06.2016 - Das Morgenbad! Und nach dem Frühstück weiter nach Westen. Korinthkanal: Mach schnell sagt der Tower und häng dich an dies große Motoryacht. 211 Euro abgezwackt. Verflixte Angler an der Anlegestelle: Beim Anlegen einen Angelhaken in den Kugelfender gerammt. Kostet wieder einen Hunderter.    

 

Erstmals mit der LOREA durch den Korinthkanal: 211 Euro!

Kanalpassage. Und danach gleich weiter bis Kiota. Gegen Westwind. Und der sollte uns noch beschäftigen die nächsten beiden Tage.  In Kiota ein Fischlokal gefunden. Mühsam.

 

06.06.2016 - Der West! Heute bis 30 kn! Also nur nach Nord, quer über den Golf von Korinth nach Andkirion. Ganz schön beschaulich dort, aber eine Kneipe neben der anderen. Israelische Crew aus Russland kennengelernt.

 

 

07.06.2016 - Sonniger Aufbruch und überhaupt kein Wind mehr! Motorfahrt bis Messolongion! Brücke von Rion unter Genua passiert mit  Schiebehilfe aus Ost. Im letzten Licht die Einfahrt nach Messolongion erreicht. In Dunkelheit im Hafen steuerbord längsseits angelegt. Es liegen schon einige Yachten da. Diesmal kein Wauwau an Deck, den es zu retten gälte. Das Restaurant am Hafen hat geöffnet, arbeitet aber etwas zögerlich. Doch das Bier ist kalt.

 

 

 

 

Die Rion-Brücke bei Patras liegt vor dem Bug. Ein leichter Ost schiebt mit in der Genua
Da sind wir nun auch wieder durch. Ziemlich gigantisch.

 

08.06.2016 - Um 09.20 geht es los Richtung Zakyntos. Ab 10.00 kann gesegelt werden und zwar ziemlich flott. Mit Genua und Besan wird der heftige Ost genutzt. Bis halb vier. Dann gibt es nur noch ein paar kurze Hustenanfälle aus den Wolken und um 18.30 liegt LOREA vor Buganker und Heckleinen in Zante. Der Tankwagen ist gleich zur Stelle und lässt 250 l Diesel in den Steuerbordtank fließen. Der Preis  scheint okay 1.15 Euro. . Der Ober im Stammlokal erkennt den Skipper gleich wieder. Sehr herzlich. Richtig Trubel im Laden.

 

09.06.2016 - Einkaufstour und Ursula möchte gern noch die Rundtour mit der Bimmelbahn durch Zante machen. Der Skipper verstaut inzwischen den Proviant und lässt schon mal die Maschine laufen, weil nun die Akkus nach Saft lechzen. Muss doch ein Generator her? Um 13.30 wird abgelegt. Um 14.15  hoffnungsfroh das Groß hochgekurbelt, Genua ausgerollt und das Besan dazu geholt. Bis 19.05 klappt das Kreuzen um die Insel herum. Dann schläft der Wind. Um 22.00 gibt es Kalbssteak mit Reis und Paprika aus der Pfanne.

 

10.06.2016 - Ab 02.40 wacht Ursula. Um 08.10 ist der Skipper wieder an Deck. Noch 201 nm. Um 09.00 sieht es nach Wind aus. Um 10.25 ist klar, dass es eine Täuschung war. Um 12.50 das gleich Spiel  aber diesmal reicht es bis 15.10 und dann nochmal ein Stündchen segeln und nochmal bis 17.10 wirklich Feierabend ist. Zwischendurch spinnt der Autopilot: steuert nur nach Backbord. Ursula findet die Lösung im Manual "Clearing Memory". Nach einem Vollkreis steuert er wieder brav.  Der Volvo rennt durch die ganze Nacht.

 

11.06.2016 - Ab 09.50 fängt das Windspiel wieder an. Immer mal ein Stündchen oder zwei segeln und dann wieder Maschine. So kommen 34 Maschinenstunden zusammen bei 56 Stunden Reisezeit. Dank der Zeitumstellung kommt LOREA doch schon um 21.15 Ortszeit in Catania in der Marina NIC an. Gaitano weist ihr einen hübschen Platz zu. Das Anlegen klappt erstaunlich. Skipper war sich noch nicht so sicher mit dem neuen Schiff. LOREA bricht in Achterausfahrt deutlich nach steuerbord aus, egal wie das Ruder steht. Ein kleiner Schubs aufs Ruderblatt hilft. In der Trattoria Paranza, gar nicht weit vom Hafen, gibt es Leckeres aus dem Meer: Polpo-Salad et Cozze con vino bianco molto frio.

 

12.06.2016 - 08.40 Ursula geht planmäßig von Bord. Der Skipper vertraut den großen Wäschesack Massimo an. Ein Zahnarzttermin ist vereinbart. Und in Catania gibt es gute Chandler, Schiffsausrüster.  Der Skipper möchte eine Trinkwasser-Filteranlage einbauen. Der Außenborder verliert Treibstoff. An der Gangway ist der Haltezapfen abgebrochen, muss neu geschweißt werden, für die Genua-Reffleine fehlt ein Spinlock.

 

 

18.06.2016 - Nach einer Woche ist alles erledigt. Fehlt noch die Flaggenleine an Backbord. Crew hat sich angesagt für die Reise nach Menorca: Marion aus Berlin. Also bleibt die LOREA noch einen Tag länger in der Marina NIC. Es gibt Fahrräder auszuleihen. Dann mal los. 

 

Typische Trattoria Historica Catania. Die gibt es auch noch. Hier im Tagesschlaf

War nachmittags in der Stadt mit dem Marinafahrrad. Viel Trubel in den wirklich schönen Straßen mit all den Renaissance-Fassaden und herrlichen Parks. Verschwiegene Seitengässchen zwischen maroder Historie und bröckelnden Wänden, leeren Fenstern und finsteren Torbögen gehören auch dazu. Musste mehrfach einen Stadt-Marathon queren, deshalb viel Policia Municipal offenbar mit ehrenamtlichen Kräften verstärkt.

 

An den touristischen Brennpunkten vierköpfige Militärstreifen im Kampfanzug, junge Burschen sehr heftig bewaffnet. Hab endlich einen Friseur gefunden. 


 Ein moderner schicker Salon mit drei jungen Männern, sehr gestylt. Hab schon gleich gedacht ohweia, teuer was? Aber nach einer Stunde hatte ich die Suche satt. Wollte das Fahrrad vor der Tür abschließen. Hat der eine gesagt „Uno Momento“ und hat es in den Salon gestellt. Dann wollten sie mir die Haare waschen. Ich dachte wozu, wenn sie doch gleich weg-schmeisse, sind eh nicht mehr so viele.

 

Ich bedeute ihnen die gewünschte Haarlänge: drei bis vier Millimeter. Da hatten sie ein Einsehen. Einer dieser wirklich hübschen Kerle rasierte meinen Schädel, knipste da und dort ein paar überflüssige Haare aus meinem Antlitz fort, fragte mich ein Loch in den Bauch nachdem woher und wohin und wozu etc. Dann war „tutto bene“. Ich fragte bisschen zaghaft: „Quanto?“ Er sagte „Chinque.“ Als ich in offenbar ungläubig ansah, griff er nach einer Preistafel, deutete auf eine Zeile, an deren Ende 7 Euro stand. „Per lui chinque.“ Da war ich platt, gab ihm einen Fünfer und legte einen Zwickel auf das schicke schwarz-weiß lackierte Desk. Sie bedankten sich ungemein herzlich und einer trug mit meiner Hilfe das Fahrrad wieder vor die Tür auf die Straße.

 

Kahlschlag von Catania

Eigentlich duftet es in der Stadt überall nach Kuchen und Pizza. Da kannst du gar nicht anders. Also kaufte ich entsprechend ein. Und nun hock ich wieder an Bord, im Mittelcockpit. Ein frischer Ost weht die Tageswärme weg, ein paar Fallen klappern  rings umher. Der nette Däne von gegenüber hat Besuch von seiner großen Tochter und sie ging mit ihm im kleinen Schwarzen in die Stadt.
Nun gibt es noch ein Moretti. Mit Blitz und Donner. Hoffentlch kommt das kleine Schwarze heil nachhause.

 

 

19.06.2016 – Um 11.30 kommt Marion aus Berlin an Bord. Heute soll in der Straße von Messina kräftiger Nord wehen. Also noch ein Schlendertag durch das schöne historische Catania. Italienisches Dinner am Nachmittag. Der Hafen kostet 46 Euro pro Tag.

 

20.06.2016 – 09.30 Maschine an und ablegen. Der Wetterbericht lag mal wieder daneben. Statt leichter Winde pfeift es heftig aus Nord. Somit wird nicht gesegelt und es dauert trotzdem bis spät in die Nacht, nein eher schon nächster Tag, ehe die LOREA einen ruhigen Ankerplatz vor Milazzo erreicht. Die Marina dort ist zwar hübsch, aber einfach zu teuer.

 

21.06.2016 – Ausschlafen. Um 11.20 geht der Anker hoch. Die Liparischen Inseln locken am Horizont. Also nix wie hin.  Nachmittags  kann sogar gesegelt werden.  Die Ostbucht von Vulcano ist voll mit Ankerliegern.

 Die Westbucht scheint ohnehin ruhiger. Bleibt sie auch bis in den Morgen. Genial schöner Sonnenuntergang mit Filicudi als Glanzobjekt und Schattenspiel.

 

Vom Ankerplatz Vulcano aus gesehen: Sundowner mit Filicudi

 

 

22.07.2016 - Um 07.30 wird der Schaukelei ein Ende gemacht: Anker auf. Da ist der Volvo gefragt. Immer schön geradeaus. 16.10 fest in Cefalu. 48 nm. Der Liegeplatz kostet wie eh und je 50 Euro. Am Trubel in der Stadt hat sich nichts geändert. 

 

 

 

 

Von Vulcano nach Cefalu: Kein Windhauch

 

 

23.06.2016 -  Cefalu. Um 14.30 kommt Besuch an Bord. Sibille, Kollegin von Maximilian ist mit Ehemann auf Campingreise in Sizilien. Eine muntere Plauderstunde  auf er LOREA und eine hilfreiche Autofahrt zu einem Gemüseladen, in dem es Wasser zu kaufen gibt. Denn von hier aus geht es ja auf den großen Schlag, na ja mittelgroßen Schlag, nach Sardinien hinüber. Da sollte genug Mineralwasser an Bord sein. Um 15.15 geht es los. Ablegen.

 

 

 

01.07.2016 - So, das wäre mal geschafft. In Mahon, Menorca gelandet. Gestartet in Portscuso, Sardinien. 193 nm. Segeln und Maschine 50:50, fast wie üblich. Aber dann die Überraschung: Mitten in der Einfahrt in den Fjord von Mahon, genau gegenüber von Punta del Lazareto bleibt der Diesel stehen. Kein Wind, nichts. Nur hübsch blinkende Lichter auf den Bojen und nachtschwarzes, glänzendes Wasser ringsumher. Die Marina Mahon per Telefon erreicht.

 

Jesus kommt persönlich zu Hilfe. Mit einem Schlauchboot übers Wasser. Zieht die LOREA sachte in die Marina an einen Längsseitssteg. Skipper schmeißt die Leine über den Poller und holt die letzte Fahrt aus dem Schiff. Nächster Morgen. Ulf Engström, Volvo-Mechaniker seit 35 Jahren hier am Ort, findet eine undichte Schraube am Dieselfilter. Neues Loch gebohrt, neue Schraube rein, alles dicht. Luft aus dem System und Maschine rennt wieder. Wollen hoffen, dass das die Ursache war. Der Liegetag in der Marina Mahon für die 13 m lange LOREA: 51,38 Euro. So und nun geht es zum Dieselbunkern und auf einen anderen Liegeplatz.

 

02.07.2016 – Liegt die LOREA in Mahon nun an der Calle Poniente oder Calle Levante? Die Straßen gehen ineinander über und der Taxler kommt nicht auf die Idee, ein paar Meter weiter zu fahren. Und doch kommt Marion rechtzeitig zum Flughafen. Einen Tag ist der Skipper allein an Bord und nutzt sie zu allerlei kleinen Anpassungen.

  

03.07.2016 – Annette und Anke aus Lemgo treffen ein. Für Anke wird es die allererste Seereise. LOREA bleibt noch eine Nacht in Mahon. Erst mal in der spanischen Welt ankommen!  

  

04.07.2016 – Noch ein Großeinkauf – der Supermarkt ganz im Osten der Hafenzeile liefert direkt ans Boot – und es kann losgehen. Erst mal von Bucht zu Bucht im Osten und Norden Menorcas. Schon am ersten Abend bewährt sich die bequeme Badeleiter.  

 

 

Anke und Annette lassen sich das Bordleben gefallen

 05.07.2016 – Es kann tatsächlich hübsch gesegelt werden. Allerdings an der Kreuz und das dauert. Aber die Bahia Fornells wird rechtzeitig erreicht. Die Boje kostet 29 Euro, erspart aber die Ankerarbeit und die Ankerwache. Das Dinghi kommt zum Einsatz und funktioniert, nachdem der Skipper die Seilzugscheibe des Anlassers repariert hat. Feines Dinner in einem Restaurant im schmucken Dörfchen.

  

06.07.2016 – Mal Wind, mal keiner, so kommt LOREA auch voran und zwar nach Ciudadela. Der Skipper steuert naiv erst mal in den Innenhafen, und stellt fest, dass man den völlig zugebaut hat mit Stegen. Der Marinero lotst ihn daraufhin an die neue Yachtpier, die nun doch endlich benutzt werden kann, nach dem die Fähren draußen einen eigenen Hafen bekommen haben.

 

 

Schock an der Pier. Für die 13-m-LOREA wollen sie 120 Euro die Nacht. Schon ein wenig unverschämt was? Na gut, man kann es sich schönrechnen. Die letzten Nächte waren bis auf die Boje umeinsunst.

 

Ehemals Hauptstadt Menorcas: Ciudadela

Ist ja schon eine besuchenswerte Stadt. Du musst ja nicht am Hafen unten speisen. In den Gassen oben gibt es sehr günstige Tappasbars etc.

 

 

07.07.2016 – Die Reise nach Mallorca besorgt auch eher der Volvo als der Wind. Sehr gemächlich. Und dann passiert es: Plötzlich läuft die LOREA nach Norden, nach steuerbord aus dem Ruder. Aha, das hatten wir doch schon mal. Aber nach backbord. Also wieder Memory reset und alles ist gut.

 

 

Nein, ist es nicht. Es funktioniert nicht. Der Autopilot ist stur. Kaum eingeschaltet rauscht das Ruder nach hart steuerbord. Das Manual wird rauf und runter gelesen. Und von Hand gesteuert. Das geht ja auch mal wieder. In Palma wird es ja wohl Furuno-Experten geben. Der Skipper schreibt gleichmal eine SMS.

 

 

Aber zunächst gibt es in Pollensa auf vier Metern Wasser einen wunderbaren Ankerplatz. Und bei dem gelben Ungetüm dahinten an Land, handelt es sich um ein Wasserflugzeug. Die Lichter von Pollensa glitzern herüber und das Dinner an Bord schmeckt wieder mal allen recht gut.

 

08.07.2016 – Handgesteuert läuft LOREA die mallorquinische Ostküste entlang. Der Steuermanns-Sitz kommt zum Einsatz und die Damen werden mit dem Steuern vertraut. Wozu Autopilot, wenn man Steuerfrauen hat? Überwiegend segelnderweise erreicht LOREA die Bucht von Palma. Vor Arenal fällt der Anker. Es sind schon sechs Kollegen da. In der Nacht bleibt die Bucht ruhig...

 

 

09.07.2016 - …gegen Morgen wird sie schaukelig. Den Skipper drängt es ohnehin nach Palma, schon wegen des Assistenzsystems. Es ist Montag und in La Lonja gibt es einen günstigen Liegeplatz. Die schöne Ketsch vom Projekt SAPHIR liegt gegenüber. Die Furuno-Experten haben freilich nicht auf LOREA gewartet, sie haben andere Projekte. Aber dann wollen sie gleich vorbeischauen… Bringen wir halt erst mal die Wäsche weg.

 

 

10.07.2016 – Der Skipper untersucht den Autopilot. Es ist ein anderes System als auf der DAISY. Wird nicht mehr hergestellt. Furuno Deutschland sendet hilfsbereit einen Tipp: Der Ruderlagegeber könnte es sein. Hm. Telefonat mit der Firma Dahlberg vor Ort. Sehr freundlich. Ja, sobald jemand frei ist. Hm. Abend in der Bar Dia. Muss sein. Lammbraten. Morgen sollten wir aber los nach Ibiza.

 

 11.07.2016 - Leute, Leute ist das schön warm hier in Palma. Nun ist die Wäsche sauber aber Furuno-Experten lassen sich nicht blicken. En la tarde! Okay. Warten wir noch. Aber morgen um 11 legen wir ab nach Ibiza. Die

Flüge warten nicht. Es erscheint niemand. Noch ein Dinner an Land. Immobilienexperten am Nebentisch. Aus Bayern. Es geht die Post ab in Malle. Der Aufschwung! Nach Ibiza? Mit dem Motorboot brauch ich zwei Stunden. Und 50 l pro Stunde und Maschine. LOREA braucht einen Tag. 

 

12.07.2016 - Noch ein Telefonat. Um 10.55 kommt die Erlösung. Xavier und Julio. Sie finden den Fehler beinah im Handumdrehen. Ein externes Steuerrelais ist defekt. Sie besorgen vier Ersatzstücke.  Damit sollte dieses Ärgernis künftig gebannt sein. Eine halbe Stunde später ist LOREA unterwegs nach Ibiza.

 

Der Crew-Wechsel in Ibiza musste über zwei Tage vollzogen werden. Annette und Anke gingen in der Marina Botafoch von Bord, wo es zwar keinen Liegeplatz für die LOREA gab, sie aber zum Dieselbunkern anlegen durfte. Die Gelegenheit nutze Pius und kam an Bord. Schön eingefädelt. Nur, dass die beiden Damen nun zwar einen schönen Abend in Ibiza hatten aber keine Unterkunft bekamen und bis zum Flug gegen acht Uhr morgens im Flughafen nächtigten. Sind aber gut nach hause gekommen.

  

22.07.2016 – Im RCRC, das ist der Real Club de Regatas Cartagena, gibt es endlich wieder stabiles Internet. Weil es so schön ist, bleibt die LOREA drei Tage hier liegen. 31 Euro pro Tag ist günstiger und interessanter als draußen zu motoren. Morgen soll sich da mehr rühren, so daß weiter nach Südwesten gesegelt werden kann.

 

Der Autopilot arbeitet wieder. In letzter Minute kamen die Techniker in Palma doch noch an Bord und fanden im Handumdrehen ein defektes externes Steuer-Relais. Nun kennt der Skipper dieses System auch. Mit vier Ersatz-Relais ausgestattet, sollte so eine Panne künftig schnell behoben sein.

 

Der Crew-Wechsel in Ibiza musste über zwei Tage vollzogen werden. Annette und Anke gingen in der Marina Botafoch von Bord, wo es zwar keinen Liegeplatz für die LOREA gab, sie aber zum Dieselbunkern anlegen durfte. Die Gelegenheit nutze Pius und kam an Bord. Schön eingefädelt. Nur, dass die beiden Damen nun zwar einen schönen Abend in Ibiza hatten aber keine Unterkunft bekamen und bis zum Flug gegen acht Uhr morgens im Flughafen nächtigten.

 

Die LOREA ankert währenddessen in Espalmador, wo die Boje nach 19.00 rein gar nichts mehr kostet. Tags drauf verlegte sie in die Bahia de los Salinas, wo Gudula per Taxiboot für 10 Euro an Bord kam. Das Beiboot der LOREA muss noch bisschen wachsen für solche Einsätze.

Das Verlegen nach Espalmador wurde zur ersten Fahrt der kompletten neuen Crew. Schöner günstiger Abend mit Bad ohne eine Spur von Quallen! Die bequeme Badeleiter und die Dusche auf dem Achterdeck begeistern immer wieder.

 

 

Der 17. Juli 2016 war längst angebrochen, aber die Sonne gerade knapp über der Kimm, als der Skipper die Maschine startete, um Anker auf zu gehen. Der Bug wurde nach Westen gewendet. Die 56 nm-Reise an die Küste der iberischen Peninsula sollte bei Tage stattfinden. Mit den beeindruckenden Felsen Ibizas an steuerbord, hübsch illuminiert von der frühen Sonne, brummt LOREA nach Westen. Na klar, die LOREA hat auch was von der Sonne abgekriegt.

 

 

21. - 22.07.2016 – Cartagena. Der Liegeplatz an der Promenade, die einem Alfonso dem dreizehnten gewidmet ist, kostet 31 Euro und gewährt, vorbei am prächtigen Rathaus, direkten Zugang zur Calle Mayor, der Genuß- und Einkaufsmeile der Stadt.

 

Die Kundigen biegen nach der zweiten Querstraße rechts ab und gelangen so in die Calle Jarra und dort zum LA UVA JUMILLANA. Seit ein paar Jahren die angesagteste Tapasbar, umgeben von angesagten Tapasbars. Für 1,80 Euro bekommst du dort ein schön kaltes Estrella und alitas de pollo oder croquetas de la casa mit Fisch gefüllte Kroketten und andere Leckereien. Nach 20.00 Uhr kriegst du kaum noch einen Hockerplatz an den Faßtischen. Der Wein ist besonders zu empfehlen. Kein Wunder bei dem Namen.

 

 

23.07.2016 – Die junge blonde Sekretärin im Real Club des Regatas de Cartagena, die für unsere Besuche in der Calle Jarra verantwortlich war, ist heute besonders hübsch geschminkt. 11.00 abmelden und ablegen. Die Maschine springt nicht gleich an. Die Bordnetzbatterie hilft. Hm. Es wird trotzdem abgelegt und das war wohl ein Fehler.

 

Achterlicher Wind also Genua und Besan. Geht gut bis 17.00. Da braucht die Maschine wieder die Bordnetzbatterie. 17.20 fällt der Anker in der Cala Bardina. Schöner Platz zum Baden.  Pius bereitet Hacksteaks mit Kartoffelpuffer und Gudula eine Avokadosoße. Sehr fein alles zusammen.

 

 

24.07.2016 – 07.30 die Maschine wird als Generator gebraucht. Startet nicht. Nur die Bordnetzbatterie bringt sie in Schwung. Um 10.30 Anker auf und ab 11.00 schönes Segeln bis 14.50. 15.30 stb. längsseits fest in der Marina Garrucha. Da sind wir mit der DAISY mal nachts eingelaufen und um die neuen Stege herumgeirrt. Hatte aber alles geklappt. Wie auch diesmal. Das Bugstrahlruder kürzt ja doch manches Manöver hübsch ab. 

 

 

Wieder sehr schöner Liegeplatz für 37 Euro, leider ohne WLAN aber in einem lebendigen Ort mit verwirrend vielen Restaurants und Bars. Die Wahl fällt schließlich auf El Posito. Wohl das schlichteste von allen aber mit exzellenten Tapas auf der Terrasse zum Hafen. Gegenüber wird ein riesiger Frachter mit Schüttgut, vermutlich Quarzsand, abgefüllt.

 

 

25.07.2016 – Eigentlich sollte Juan, der Elektriker vorbeischauen und nach der Batterie sehen. Aber der Skipper entscheidet, dass sie einfach aus Altersgründen hinüber sein muss. Ihre Inbetriebnahme ist nicht vermerkt aber sie muss laut Aufdruck zwischen 2002 und 2013 gelegen haben. Also muss eine neue her. Der Chandler sagt: Kein Problem, habe ich.

 

Hat er dann doch nicht. Wird bestellt. Manana por manana. Wird sie wirklich in die Batteriebox im Motorraum passen? Gelegenheitshalber entdeckt der Skipper, dass ein Haltebolzen der zweiten Lichtmaschine gebrochen ist. Besorgen und montieren. Ist ja nun Zeit genug.  Zum Dinner andere Kneipe ausprobiert: viel zu teuer. Also wieder El Posito.

 

 

26.07.2016 – Um 14.00 ist manana por manana eindeutig vorbei. Aber die Batterie befindet sich auf dem Camion, versichert der Chandler. Pius ist Schweizer und das Boot gegenüber am Steg, eine Bavaria 42, auch. Daniel und Cornelia aus Schaffhausen sind mal für die nächsten Jahre aufs Wasser gezogen. MALDIMAR. Tststs. Nette Gäste auf der LOREA am Nachmittag. Sie haben das Schiff samt dem Namen gekauft und scheuen eine Änderung.

 

Und dann läuft da noch ein Schiff ein, eine kleine Najad mit der deutschen Flagge. Da ist nur einer drauf. Weißes Haar, weißer Bart. Das ist doch die FIETJE… Kurt, der Kieler aus Marmaris. Der ist mit dem Schiffchen um die Welt geeiert. An die siebzig Jahre alt. Es wird ein interessanter lustiger Abend im El Posito mit allen. Aber vorher kommt tatsächlich die Batterie an Bord. Passt in die Box, angeschlossen, ausprobiert, läuft. 320 Euronen.

 

27.07.2016 – Die verwartete Zeit! 07.20 Maschine an. Mit Anlasserbatterie. 07.25 ablegen. Ab 07.55 wird gesegelt. 09.15 Beim Frühstück bereiten geht das Gas aus. Flasche wechseln. 10.10 flottes Segeln 5,4 kn SOG Kurs 158°. Alles oben.  Wenn man jetzt gute Segel hätte. 11.05 Wind leergesegelt. Maschine an. 15.30 Cabo de Gata. 16.50 im Golf von Almeria Wind wieder da.  18.30 vor Almeria. Wind alle.

 

 

 

 

 

Sportliche Übung: Der Hafengrund erfordert den Buganleger

19.10 in der Einfahrt zur Marina Almeria Club de Mar. Erst falsche Gasse. Der Marinero ruft und gestikuliert. Zurück. Nebengasse rein. Nein, nicht achteraus anlegen, mit dem Bug wegen der Tiefe. Also nochmal umdrehen. So ein Bugstrahlruder hat schon was. Der Abend erlebt die Crew in einer Tapasbar in der Altstadt und anschließend in einer sehr stylischen Bar mit miserablem Mojito.

 

 

28.07.2016 – Gudula stapft tapfer durch die heiße Stadt und bis zur Alkazaba hinauf, während Pius seine Sachen packt. Er hat einen günstigen Flieger gebucht. Liegeplatz bezahlen: 28,85 plus 4 Euro Strom. Blonde Sekretärin im feuerroten Hosenkleid, gestresst vom lebhaften Club-Betrieb: „I need holidays“. Kam aber doch nicht mit.  14.10 Maschine an, ablegen.  Groß und Genua raus. Ab 14.55 wird gesegelt. Hoch am Wind bis 22 kn. Rauschefahrt. Dann Windpause für ein Stündchen und weiter geht’s.

 

Immer schön hoch am Wind. Ab 18.00 Flaute. Um 20.00 fest in der Marina Almerimar. Da läuft eine größere Ketsch ein: Die DRIKÈ von Chris. Kaum festgemacht ein paar Meter neben der LOREA kommen Chris, Agi und Magi auf die LOREA. Die Winternachbarn der DAISY. Wiedersehensfreude. Skipper sucht den Segelmacher auf, wegen der Reparatur des Großsegels. Manana por la manana. Also bringt er das Groß gleich hin. 

 

 

30.07.2016 – 06.30 Taxi holt Gudula ab. 09.05 Carla (20) aus Lübeck und Lukas (25) aus Hamburg stehen vor der Gangway. Skipper in der Dusche. 18.00 trifft auch Nadine (35) aus Berlin ein. Hübsch junge Truppe und hübsch auch noch. Einrichten und Restaurantbesuch. Nachmittag läuft die MALDIMARE ein. Wiedersehens-Hallo mit Daniel und Cornelia. Großsegel fertig? Nö. Manana.

 

 

Nachmittags stellt Udo Skippers Sachen aus der DAISY vor die Gangway und hilft alles an Bord zu bringen. Viel zu viele Dinge und zu viele Erinnerungen. Aber schöne Dinge, die für die Fortsetzung sprechen. Das Gemälde aus Svolvaer, die goldene Sonne, die Lady aus Jamaica, der Fisch von Bequia, der Spiegel aus Lanzarote… Bücher!

 

 

31.07.2016 – Akklimatisierung der neuen Crew. Mo, der Segelmacher, repariert den Riss im Groß. 35 Euro. Cornelia produziert Apfelkuchen. Einladung auf die MALDIMAR. Carla will abends thailändisch kochen. Gegeneinladung für Daniel und Cornelia. Wird ein lustiger Abend. Man kennt sich offenbar seit Jahrhunderten.

 

 

01.08.2016 – Alles fertig zum Ablegen. Crew-Einweisung. Da läuft eine kleine Najad ins nächste Hafenbecken. Da muss der Skipper unbedingt hin. Kurt legt an. Dann kommen auch noch Daniel und Cornelia vorbei. Dann noch verabschieden von Chris und Agi. Um 13.10 verlegt LOREA an die Tanke. Hafen bezahlen – 28 Euro pro Tag – 200 l Diesel bunkern – 1,07 der Liter – und raus aus dem Hafen.

 

Frischer Ost bis 25 kn. Groß hoch, Genua raus, aber nur zwei Drittel. LOREA zieht los. 5  - 6,7 kn SOG 45° am Wind. LOREA rennt über die Ein-Meter-See und brechende Kämme.  Teile der Crew erreichen rasch den grünen Bereich. Der weiße Eimer macht die Runde. Ostseesegler! Es muss gekreuzt werden. Erst 160°, dann Wende auf 38°, noch eine Wende auf 175° und dann noch eine und es geht dank Winddrehung mit 43° gradewegs auf Almeria zu. Immer mit über sechs Knoten SOG. Sehr versöhnlich.

 

19.30 vor der Hafeneinfahrt von Almeria, Club de Mar. Der letzte Platz gehört der LOREA. Die nächste Yacht wird fortgeschickt und geht auf Reede. Die Club-Sekretärin strahlt. Wieder im feuerroten Hosenanzug. Das ist die Dienstkleidung! Crew fabriziert das Dinner: Reis mit Kalbssteaks und köstlichem Salat. Alles wieder gereinigt und gewaschen.

 

Neue Crew: Nadine, Lucas und Carla

02.08.2016 – Stadtbesichtigung. Spaziergang zur Alkazaba, der gigantischen Maurenfestung. Danach die bekannte Tapasbar in der Altstadt, Einkaufsbummel der Damen und der Herren.

 

03.08.201609.40 M und Ablegen. Segelversuch um 10.00. Wird nix mangels Wind. Erst um 11.30, als sich LOREA mitten im Golf von Almeria befindet, reicht der Wind. Genua, Groß und Besan fangen genug ein um 4,5 kn SOG zu schaffen. Um Cabo de Gata aber reicht es nicht. Herrliches Wetter ohne Wind. Um 18.20 wird die Bucht von San Pedro erreicht. Der Anker fällt vor der sehr alternativen Siedlung, die sich um den Fuß einer verfallenen Burg schart. 36°54.088 N 001°58.763 W. Kommt ein Kahn mit Außenborder vorbei. Zwei Männer drin, braun gebrannt bisschen verwuchert, erinnern stark an Irokesen oder sowas. „Wollten mal guten Tag sagen.“ „Woher seid Ihr denn?“ „Aus Halle.“ „Wusste gar nicht, dass dort Indianer leben.“ „Tun sie auch nicht mehr. Jetzt bin ich ja hier.“ Soll einer sagen, dass Sachsen keinen Humor hätten. Badeabend mit Dinner aus Pane, Chorizo und Queso.

 

04.08.2016Ab 09.30 wird die Maschine als Generator gebraucht. Baden. 12.15 Anker auf. Jetzt gibt es richtig Wind. Ab 12.30 bringen Groß und Genua bis zu acht Knoten über Grund. Bis 17.00 wird gesegelt. Um 17.15 liegt LOREA fest in Garrucha. Die VICTORIA ist immer noch da. Vermutlich als Kunstwerk zu empfinden. Ein zusammengenagelter Kahn von ca. 6 m Länge, mit gestückeltem Rigg, Holzdinghi an der Leine, selbst gebastelte Windfahnensteuerung mit dem Unionjack drauf gemalt. Oder eine vergessene Requisite aus „Piraten der Karibik“. Jedenfalls ein sehr humorvoller, hilfsbereiter Skipper. Dinner im El Posito.

 

05.08.2016Noch einen Satz Schrauben gekauft für so manche Kleinigkeit, vor allem für die Requisiten aus der DAISY. 13.50 ablegen. Ab 14.10 wird gesegelt, und wie! Der NE erreicht 28 kn. LOREA rennt nach Norden über gut 2 m See. Um 20.40 werden die Segel geborgen. Um 21.00 fällt der Anker in der Cals Bardina. 4 m Tiefe, 30 m Kette. Alles gut. Dinner an Bord.

 

06.08.201610.35 die Mädels gehen Schnorcheln. 12.20 Anker auf. Ab 13.00 sind wieder die Segel dran. Genua, Groß und Besan. Schönes Segeln bis in die Bucht von Cartagena. Da passiert es. Das Achterliek der Genua verfängt sich in der Saling des Großmastes. Das gesamte Achterliek reißt auf. Im ruhigen Wasser wird Lukas hochgewinscht. Es gelingt ihm die Achterliek-Leine zu kappen, so dass die Genua eingerollt werden kann. Diesmal legt sich LOREA in die Yacht-Marina Cartagena. Liegegebühr 41,74 Euro. Mit allem. Es ist Samstagabend. Kein Segelmacher zu erreichen. Erst am Montag. Der Abend sieht die Crew wo? Logo, im La Uva de Jumilliana.

 

07.08.2016 Hafentag. Der Waschsalon der Marina wird gebraucht. Stadtrundgang, Shopping. Genua runter für den Segelmacher. Für alle Fälle Ersatzgenua angeschlagen. Dinner im Restaurant COLUMBUS. Immer wieder gut und lustig, die beiden Kellneroriginale zu erleben.

 

08.08.201610.30 Jean-Paul der Segelmacher von der Firma HOOD holt die Genua ab. Soll heute noch fertig werden.  Um 16.00 ist die Rechnung da, per E-Mail. 641 Euro. Zahlbar im Marinabüro, was der Skipper sogleich erledigt.  Um 18.15 bringt Jean-Paul das Segel zurück. Sehr schön repariert. UV-Schutznaht neu, Achterliek neu, Unterliek neu. „Now you have  new sail“. Um 19.30 legt LOREA ab. Ab 2015 wird gesegelt. Kreuzen gegen den Ostwind bis zum Capo des Palos.

 

09.08.12 – 00.10 M, der Wind ist alle.  13.15 der Wind ist wieder da und schiebt dank Genua, Groß und Besan ordentlich an. 17.15 Ankert LOREA vor Calpe. Sparmaßnahme. Dinner an Bord: Panierte Hühnerbrust mit Ratatui und Salat. Der Liegeplatz wird unruhig.

 

10.08.2016 – 05.50 der Liegeplatz wird viel zu unruhig. M an und Ankerauf. 08.10 Großsegel rauf im ersten Reff. Es weht hübsch. Wer weiß, was das noch wird. Der Wetterbericht hat nicht viel Wind angesagt für den Weg nach Ibiza. Aber stimmt der? Der angesagte Seegang ist jeden falls da. Drei Meilen vor der Küste hört der Wind gänzlich auf. Der Seegang bleibt und wird mehr. Macht kaum Sinn dagegen anzufahren. Neuer Kurs: Muraira. 10.50 fällt der Anker in der Ensenada El Rinconet. Sehr schön ruhig. Erholsamer Nachmittag. Carla produziert Quinoia-Salat zur Brotzeit. Und wie kommt man hier zu weiterem Futter? Steaks wären gut. Und Wasser. 19.45 Anfrage beim Hafen: Tanke schließt um 20.00. Also Anker auf und los. Wasser bunkern. Der Tankwart schließt gerade ab und meint: Morgen um acht müsst ihr weg sein. Günstiger ruhiger Liegeplatz. Crew geht einkaufen. Morgen ist Carlas 20. Geburtstag. Dinner und Mitternachtsdrink! Macht sie auch selbst.

 

11.08.2016 – 07.40 M an und ablegen. Die See hat sich deutlich beruhigt. Kein Wind. Motorfahrt bei herrlichem Wetter. 19.35 Wind kommt auf vor Ibiza! Ostwind. Schönes abendliches Kreuzen bei 5 - 6 kn SOG. So wird es dunkel bis Espalmador erreicht ist. Keine Boje mehr frei. Also hinter dem Riff vor Anker. Ruhige Nacht im Kreise dutzender anderer Yachten vor allem Motoryachten. Die riesige Motoryacht PRINCE ABDULAZIZ geht gerade wieder Anker auf, wie immer am Abend.

 

12.08.2016 -  Besuch zum Frühstück: Eine Schlauchbootstreife, die sich „Anchor-Assistance“ nennt und offenbar im Regierungsauftrag unterwegs ist, fotografiert erst die LOREA, samt Anker auf dem Grund und kommt dann längsseits. Der Mann erzählt freundlich, dass LOREA auf einem Posidonia-Feld ankere, was nicht erlaubt sei. Auf den Einwand, dass man nachts den Grund nicht sehen könne, meint der Mann, man dürfe eben nachts nicht ankern. Okay, Seegras ist wichtig für die Welt. Man sollte die Balearen vielleicht grundsätzlich meiden. Abzocke allerorten. LOREA verlegt erst auf eine Sandfläche ohne Seegras, wo es aber immer unruhiger zugeht und dann an eine Boje in der ruhigen Bucht. Kostet nur 29 Euro für den Tag.

 

13.08.2016 – Ein denkwürdiger Tag. Geplant ist, um 15 Uhr an der Tanke der Marina Botafoch anzulegen, 250 l Diesel zu bunkern und gleichzeitig die Crews auszutauschen. Hat schon mal reibungslos funktioniert, dort an der Tanke. Skipper bittet die neue Crew per SMS eine kleine Erstversorgung einzukaufen und mitzubringen. Überraschung: Die Tanke ist von 13.00 bis 17.00 geschlossen. Max nix, dann tankt man halt wo anders. Schwappen ja noch 300 l Diesel im Bauch der LOREA.  Aber diesmal hakt es ein wenig.

Der Tank-Marinero will es partout nicht zulassen, das LOREA zum Crew-Wechsel anlegt. Der Platz sei reserviert für ein größeres Schiff. Ist aber keines in Sicht und der Crew-Wechsel erfordert etwa viereinhalb Minuten. Skipper legt also wieder ab, fährt um die Tanke herum und findet einen freien Längsseitsplatz. Crew springt von Bord, neue Crew kommt an Bord samt Gepäck und Proviant. Der Marinero schimpft und wirft die Vorleine los. Skipper hält mit dem Bugstrahler dagegen und schon sind Abschied und Begrüßung vollzogen. Ablegen und raus aus diesem so überaus gastfreundlichen Hafen.

 

Susanne und Rainer wollen mit bis Palermo. Um 16.00 stehen Groß und Genua. Der Südostwind lässt einen Kurs von 40° – 60° zu.  Hält aber nur zwei Stunden. Zwischen Tagomago und Ibiza durch. Dann gibt es wieder Wind bis halb neun. In der Bucht Xarraca wird ein Dinner am Anker zelebriert.

 

14.08.2016 – 10.40 Ankerauf. Bis 14.00 bringt der Südost LOREA voran Richtung Malle. Siesta bis 16.00 aber ab 17.20 muss wieder der Volvo her.  Die Cala Camp de Mar war doch eigentlich immer recht ruhig? Obwohl der Anker auch diesmal in der hintersten Ecke fällt, bleibt LOREA einem anhaltenden Seegang ausgesetzt. Nicht stark aber unruhig. Es gibt Lomo de cerdo con patatas y calabacines. Ja es lässt sich gut tafeln auf der LOREA.

 

15.08.2016 – Der Tag des großen Irrtums. Um 10.10 Ankerauf. Den Segelversuch kann man gleich wieder vergessen. Um 13.30 fest an der Tanke in Palma de Mallorca 250 l laufen in den Tank für 1,12/l . 14.00 fest in der Marina La Lonja. Die SAPHIR ist nicht mehr da. Es soll Einiges erledigt werden: Wäsche in die Lavanderia, Provianteinkauf, Ersatzrelais für den Autopiloten. Die Lavandaria ist geschlossen, der Eroski hat zu und der Chandler ebenfalls. Heute ist Feiertag! Mariähimmelfahrt! Oh je heidnische Seefahrer! Also einen Tag mehr in Palma. Könnt schlimmer kommen! Abends in der Bar Dia.

 

16.08.2016 – Nun also ein richtiger Hafentag. Rainer war ohnehin noch nie in Palma. Alles klappt wie am Schnürchen. Der Einkauf jedenfalls. Wäsche und Ersatzrelais gibt es erst morgen. Abends wieder in der Bar Dia. Gibt’s was Besseres und Günstigeres?

 

17.08.2016 – Einer der teuersten Tage. Wäsche an Bord, Ersatzrelais an Bord. 13.30 ablegen. Ziel ist die Ostküste Mallorcas. Porto Colom oder so. Ab 13.50 wird gesegelt. Um 17.00 ist der Wind alle. Maschine an. Aber es gibt keinen Vortrieb. Maschine läuft aber Schraube dreht nicht nach dem Einkuppeln. Oh je! Es gibt eine ganz leichte Brise. Sie erlaubt nach einer Wende etwas Fahrt zwei bis drei Knoten.  Was kann mit dem Getriebe los sein?  Der Skipper hatte leider keine gründliche Einführung in das Schiff bekommen. Die Brise bringt LOREA bis drei Meilen vor den Hafen von Palma. Um nicht in die Dunkelheit zu kommen ruft der Skipper Radio Palma. Sie schicken einen Rescue-Dampfer. LOREA wird sehr sorgsam und sehr gekonnt nach La Lonja bugsiert. 21.00 dort fest. 

 

18.08.2016 – Die Erlösung: Der Skipper besorgt vier Liter ATM-Hydrauliköl für 20 Euro, füllt drei davon in das Getriebe und startet die Maschine. Alles paletti. Schraube läuft mit Wucht. 12.30 ablegen.  Es kann gesegelt werden bis 16.30. Um 19.45 ankert LOREA in Puerto de Campos. Und schon ist es dunkel. Zum Dinner gibt es Rindersteak mit Spezialkartoffeln und Salat.

 

19.08.2016 – 07.20 Anker auf.  Herrliches Wetter: Blaues Meer, Sonne. Kein Wind. Erst um 14.50 greift Wind in die Segel. Bis 16.50. Um 20.30 fest in Mahon, und der Zirkus beginnt. LOREA liegt wieder auf einem Platz, an der Calle Poniente, der nicht reserviert ist. Kaum fest kommt eine Polizeistreife. Ein Schlanker und ein etwas rundlicher Glatzkopf. Der Kleine legt aufgeregt los: Wer hat erlaubt hier anzulegen? Antwort: Ich denke es ist ein öffentlicher  Hafen und ich baue auf die spanische Gastfreundschaft. Der Platz ist nicht reserviert, wie die anderen dort. Der Mann zieht den Stromstecker aus der Säule und sagt: Du hast fünf Minuten, um die Bucht zu verlassen. Die Crew und der Skipper sammeln das Kabel ein, bauen die Gangway ab und legen ab. Funkanruf bei der Marina Mahon. LOREA bekommt einen Längsseitsliegeplatz. Der kostet natürlich.

 

20.08.2016 – Mahon ist dennoch eine schöne Stadt. Einen Tag zu bleiben ist sie allemal wert. Letztens hatte der Liegeplatz hier 51 Euro gekostet. Die Crew geht einkaufen.  Dann Stadtrundgang. Spanisches Dinner an der Promenade. Liegeplatz bezahlen: Die nette Dame macht die Rechnung fertig und möchte 227 Euro. Es werden schlussendlich 140 Euro.

 

21.08.2016 – Der Wille war da: Früh los nach Sardinien. 07.00 Aber das Meer hatte sich noch nicht beruhigt. Zwar wehten die 25 bis 32  kn aus der richtigen Richtung aber die Welle! Zurück in den Hafen. Aber wohin? Die Ankerbucht war voll. Also an einen der Schwimmstege der Marina Menorca. Dort gibt es nur Wasser, keinen Strom und keinen Landzugang. Für den Platz verlangen sie 60 Euro. Verhandelbar. Es werden 50 für die zweite Nacht. Der Sturm braucht noch einen Tag.

 

22.08.2016 – Ein verplemperter Tag. Es faucht eben immer noch der Mistral über das Meer draußen. 18.00 noch immer 15 - 27 kn NW, hier in der geschützten Bucht von Mahon. Nichts zu machen außer Schreiben, Kochen und Schlafen. Was übersehen? Es gibt Penne mit weißer Thunfischsoße.

 

23.08.2016 – Der gute Wille kommt wieder zum Einsatz. Um 07.00 Ablegen. Das Mittelmeer hat sich beruhigt, hier zwischen Menorca und Sardinien. Brauchbare Himmelskräfte: Ab 09.00 wird gesegelt bis 20.30. Und wieder ab 23.00, hoch am Wind mit 6 – 7 kn  SOG.

 

24.08.2016 – Emma und Rainer bestehen ihre erste Nachtwache auf See bis 03.00. Erst um 08.15 lässt der Wind nach. 14.30 Über UKW verkündet ein NATO-Schiff einen Einsatz. Wer mehr wissen möchte oder was dazu zu sagen hat, kann anrufen, wenn er die Telefonnummer mitschreiben kann.  

 

25.08.2016 - Ab 01.06 schweigt die Maschine. LOREA liegt am Anker in Porto Teulada, Sardinien. 285 nm seit Mahon auf Menorca. 11.15 Anker auf. Kein brauchbarer Wind, um quer über die Bucht von Cagliari zu segeln . Um 18.00 fest an der Tanke der Marina Capitana. 100 l Diesel für 1,53 pro Liter! Liegeplatz 70 Euro! Aber die Ruhe tut gut vor dem langen Schlag nach Palermo.

 

26.08.2016 – 06.30 Maschine an und ablegen. Nach der Passage von Cap Carbonara und seinen vorgelagerten Inselchen und Klippen wird ab 09.00 gesegelt. Bis 13.30. m 14.30 gibt es Rindersteak mit Spezialkartoffeln. Ab 22.00 Wache des Skippers. Kein Wind.

 

27.08.2016 – 01.30 Wache Emma und Rainer. Kein Wind. 05.30 Wache Skipper. 09.30 Frühstück. 20.35 fest in Palermo bei Nautica Fratelli Galizzi nach 205 nm. Rainer und Emma gehen von Bord für eine Nacht beim Cavalieri di Mata. Sascha und Josefine warten schon auf dem Steg. Gemeinsames Dinner im Pollo-Speziale beim Carrefour. Beim „Henker“ (Cove di beati Paolo) war es geplant, aber dort standen die Leute Schlange für einen Tisch.  Der Trödelmarkt am Park war in Betrieb, wo so hübsche Gemälde mit Goldrahmen feil geboten werden. Wahrscheinlich aus einem der alten Adelspalais von Palermo.

 

28.08.2016 – Hafentag wird zum Proviantbesorgen genutzt. Schlechte Nachricht: Luca, der lebenslustige Mailänder liegt in Milano im Krankenhaus und ringt mit dem Tod. Fleischvergiftung in Neapel.  Dinner in einem Fisch lokal an der Hafenpromenade. Sehr gut.

 

29.08.2016 – Der hilfreiche Geist Stanislao fängt den Skipper mitten auf der Straße um das Rondell ab, auf dem das riesige Denkmal für die Gefallenen im Kampf gegen die Mafia steht. Der Skjpper war auf dem Weg eine neue Gasflasche zu besorgen. Stanislao nimmt ihm das ab. Zu einem optimierten Preis von 25 Euro. 12.30 LOREA verlegt an die Tanke. 1,46/l ! 160 l werden gebunkert. Los geht’s ohne Wind. Erst ab 17.30 wird gesegelt aber nur eine Stunde. Um 20.00 liegt LOREA fest in Cefalu. Dinner im Cove di Pirata, gleich neben dem römischen Waschhaus. Wieder sehr gut auf dem kleinen Balkon zur Bucht.

 

30.08.2016 – Hafengeld bezahlt: Standardpreis 50 Euro. 08.25 Ablegen. Erst ab 10.15 eine Windzuteilung. Hält bis 15.25.  Dann noch eine ab 19.00. 21.30 vor Anker in der Westbucht von Vulcano. Porto Poniente.  Sehr dicht besetzt, aber schön ruhig.

 

31.08.2016 – Josefine wünscht sich einen Vulkanbesuch. Ein Fischer kommt vorbei und verkauft der Crew drei Drachenfisch. Oder so ähnlich. Dinghi wird aufgebaut. Außenborder dran und übergesetzt an Land. Sascha und Josefine ziehen los. Skipper war da schon mal oben. Ein Ruhetag tut gut. Zum Dinner gibt es Fisch.

 

01.09.2016 – 06.45 Anker auf. Ab 11.00m gesegelt mit Maschinenhilfe. Motorsegeln ! Kein brauchbarer Wind den ganzen Tag. Aber dauernd Gewitterwarnungen im italienischen Wetterdienst. Dinner in Fahrt: Bratkartoffeln mit Zucchini und Rührei. Die gepkante Bratwurst musste über Bord gehen. 23.30 fest in Catania, NIC-Marina. Toni nimmt die Leinen an.

 

02.09.2016 – Catania ist einen Hafentag wert. Eine Stadt aus dem 17., 18. und 19. Jahrhundert. Zuvor von Ätna und Erdbeben zerstört. Kirchen zuhauf. Eis maximal lecker. Dinner im Pamaranza ebenso. Octopus, Pennete con Gambieri. Vino Bianco.

 

03.09.2016 – Nach Maschinen-Check um 09.30 Ablegen. Sicherheitshalber sollten noch 100 l Diesel gebunkert werden. Teuer in Italien, deshalb keinen Tropfen mehr als unbedingt nötig. Es soll eine Tanke geben. Aber wo?  Ganz hinten links im Eck des Hafens. Der Steg der Tanke ist zerstört. Also an einem Fischkutter längsseits achteraus mit dem Heck zur Pier festgemacht. Der Tankwart bringt die Zapfpistole an einem 50-m-Schlauch. Klappt. Preis 1,48/l. 11.00 ablegen. Wie vorhergesagt, kein Windhauch bis 20 nm vor der Küste. Aber dann! Ab 15.25 wird gesegelt. Groß rauf und Genua ausgerollt. Kurs 95°. Besansegel kommt dazu. Der Nordwest-Wind frischt erheblich stärker auf als vorhergesagt. Um 17.30 zerlegt eine Bö von 33 kn das gereffte Groß. Halbwindkurs. Das geht auch mit Besan und Genua ganz flott. Ab 19.30 ist der Wind alle. Verausgabt. Maschinenfahrt.

 

04.09.2016 – Josefine und Sascha übernehmen ihre erste Wache. 03.10 übernimmt der Skipper. Es gibt Wind. M aus. Es reicht bis 05.30. Dann wieder Wind ab 06.15 bis 10.45. Der Motortag auf ruhiger See erlaubt das Austauschen des Großsegels. Das noch ältere Ersatzsegel wird angeschlagen. Ab 23.00 kommt es zum Einsatz. Und zieht gut.

 

05.09.2016 – Um 00.45 fällt der Wind so achterlich ein, dass das Groß runter muss, um die Genua voll zu nutzen. 02.05 Wind alle. Um 05.00 übernimmt er Skipper wieder. 06.30 Wind wieder da. Groß hoch. Es wird richtig toll gesegelt mit 5 – 6,5 kn SOG bis 16.55. Gaios auf Paxos wird angesteuert. Dinner an Bord: Pferdefleischgeschnetzeltes mit Bratkartoffeln. Nicht schlecht. So viele Schiffe in der Hafenbucht! 21.15 fest an der Stadtpier ganz vorne, wo man richtig viel Kette legen kann. Was wichtig ist in diesem Hafen, besonders, wenn südöstliche Winde wehen. Hält auch gut die ganze Nacht.

 

06.09.2016 – 06.00 - 07.00 Gewitter mit 22 kn auf die Nase. Anker hält eisern, zurück in die Koje. Ab 09.00 Wind mit bis zu 28 kn auf die Nase. Ein Kat-Skipper sucht einen neuen Ankerplatz und trifft genau den Anker der LOREA. Der greift nun nicht mehr. Also Anker auf. Inzwischen versucht etwa ein halbes Dutzend Schiffe Ankersalat zu klären. Durch dieses Tohuwabohu findet LOREA um 10.20 einen Weg aus dem Hafen hinaus auf das Meer. Plataria heißt das Ziel, die absolut ruhige Hafenbucht am Festland. 15 nm bis zum Kap Xeronisi.

 

 

Draussen steht ordentlich Welle. Kein Wunder: Der Knotenzähler zeigt 27 bis 37 und auch mal 40 aus SE. Raumschots. Bisschen Genua und mitlaufende Maschine. 6 bis 7 kn SOG. Nur nicht die Genua riskieren! Das Steuerhaus bewährt sich bestens. Die LOREA zeigt sich als Starkwindschiff. Um 14.00 liegt sie in friedlicher Stille vor Plataria vor Anker. Teilt die Reede mit einer Amel Supermaramu. Der Hafen ist übervoll. Aber es gibt die Außenpier, wo immer die Angler stehen.  Um 17.00 liegt dort LOREA vor Buganker mit Heckleinen. Komfortabler als ein Dinghi-Einsatz. Dinner bei Christus. Eleni-Salat, Zatziki und große Dorade.

 

07.09.2016 – 12.00 Maschinen-Check, bisschen shoppen. 12.55 Ablegen. 13.20 Der Südwest ist noch da, draußen. Besan, Groß und Genua. 12 bis 19 kn Wind. Herrliches Segeln. LOREA kann gut mit einer anderen Yacht, einer Slup, mithalten. Um 17.00 liegt Korfu-Stadt bb querab und der Wind ist weg. Drei gigantische Kreuzfahrtschiffe legen ab. 18.00 an der Tanke in der Gouvia Marina. 200 l Diesel für 1,25/l. Immer noch teuer. Ca. 170 l seit Catania verbraucht. Ca. 40 h motort inklusive aller Hafenmanöver. Macht 4,2 l/h. Das geht doch, oder? 18.15 LOREA liegt auf Platz 84 am Ponton P in der Gouvia Marina. Mit dem Bus in die Stadt. Lebhaftes Treiben in den Gassen. Dinner in einer eher abgelegenen Taverne.

 

 

 

 

 

Endlich mal eine schöne Weitwinkelaufnahme vom Steuerhaus der LOREA

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Kontakt:  

Hermann Engl

Seereisender und Autor

0049 15119335910

hermann.engl@t-online.de

 

 

 

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