Die SY DAISY 2003

 

   

Atlantik Kanaren - Kapverden 2012

 

Atlantik Azoren - Coruna 2013

 

 

 

Deine Heimat ist das Meer...

Einfühlen in die Bedingungen der See.

  

 

Griechenland im Rücken auf dem Weg nach Westen 06.16

Für mich beschreiben diese Worte die Basis für sicheres Leben auf dem Meer, auf einem hochseetauglichen Segelschiff. Segelscheine und Lizenzen geben heute das Rüstzeug für den Betrieb von Yachten im Seeverkehr. Doch je reicher die Erfahrung, um so intensiver denke ich, wird die Vertrautheit mit Meer, Wetter und der doch reichlich komplexen Schiffstechnik. Aus dieser Vertrautheit wächst Sicherheit in jeder Situation auf See.

Seit 1984 segle ich als Skipper auf dem Meer. Zunächst Adria und bald auch Ostsee, dann Ägäis, Westliches Mittelmeer, Atlantik. Seit März 2007 Eigner und Skipper der 18-m-Stahlketsch DAISY, auf der ich seither durchgehend lebte. Reisegebiet zwischen Tel Aviv und Cancun, Kapverden und Lofoten, Trinidad und Halifax, Boston und St. Petersburg, Melilla und Venedig. Inzwischen ca. 105.000 nm im Kielwasser.

Seit April 2016 lebe ich auf der Ketsch LOREA, Calypso 43. Reisegebiet bisher: Mittelmeer von Marmaris bis Almerimar, von Sizilien bis Venedig und nach Korfu.

 

Dass ich tief im Binnenland, in Bayern, geboren wurde, hat nicht verhindern können, zu einer Art Meeresmensch zu werden. Der Grund dafür liegt vermutlich weit in der Vergangenheit. Daraus kann man schließen, dass ich ein, vielleicht sogar diverse, Leben zumindest an dieser Küste, wenn nicht sogar auf See verbracht habe.

 

Auf der HMS VICTORY

Nicht dort in die Welt gekommen zu sein, wo man sich eigentlich zuhause fühlt, das könnte man wohl als einen pränatalen Irrtum bezeichnen. Kann ja mal vorkommen. Ich habe die Korrektur versucht. Seit meinem 16. Lebensjahr beginnt sich die Erinnerung an die Verbindung mit dem Wasser durchzusetzen beim Segeln auf Binnenseen im Land vor den Alpen. Das hat was sehr Gutes. Denn auf der Jolle lernst du das Segeln von der Pike auf. Ausgehend von der wackeligen Formstabilität der kenterbaren Jolle erfährst du einen feinen Sinn für's Gleichgewicht auf dem Wasser, den Einfluss der Windkraft und erlebst sehr direkt die aerodynamische Wirkung deiner Segelchen.

 

Nach dem Erwerb der nötigen Segelscheine begann ich sogleich, Segelreisen auf dem Meer zu organisieren. Zunächst auf der Adria, dann auf der Ostsee. Dann kam die erste Überführungsfahrt auf dem Nordatlantik. Eine Segelreise mit Crew von Horta auf der Azoreninsel Fajal nach Spanien auf einer Slup, einer Bavaria 42. Mein Job als freier Texter und Autor ließ mir die nötige Flexibilität.

 

Im Akadia Nationalpark, Maine, USA

Segelreisen in der Ägäis kamen hinzu. Und dann passierte es. Irgendwo zwischen Split und Zadar bimmelte das Telefon an Bord meiner gecharterten Yacht. Es war einer dran, der mich fragte, ob ich ein größeres Segelschiff von Turku nach Stockholm überführen wollte. Turku? Ich fragte gar nicht, wo das sei. Es klang nach ziemlich weit und das war was für mich. Also: Ja. Daraus wurde zwar dann doch nichts, aber ein Typ, der solche Aufträge zu vergeben hatte, der war interessant für mich.

 

Cape Hatteras, USA. Die Wetterscheide. 2004

 

Wir trafen uns ein paar Wochen später. Der Typ besaß genau das, was ich brauchte: Eine große Stahlketsch. Und die ließ er von einem guten Dutzend
Skipper nach einem Etappenplan rund um den Nordatlantik segeln. Die Skipper brachten ihre Crews mit und charterten das Boot jeweils für drei Wochen. Meine erste Etappe mit der DAISY führte von Dartmouth durch die Irische See, den Kaledonischen Kanal bis Inverness. Die zweite von Miami, Florida, bis Norfolk, Virginia.

 

 

 

 

2006 hatte sich das Projekt tot gesegelt. Die Skipper wollten nicht mehr. Sie bekamen keine Crews mehr für so lange und weit entfernte Strecken. Sie waren nur immer mit Freunden und Bekannten gesegelt, nicht mit Fremden. Zu anstrengend. Das Schiff war vielen auch zu komplex. Irgendwo in der Karibik eine Reparatur zu organisieren oder Ersatzteile zu beschaffen, das liegt nicht jedem gewöhnlichen Charterskipper. Die DAISY blieb an mir hängen. 2007 habe ich sie erworben. Der Rest steht im Logbuch Teil 1 und Teil 2. 

 

Neun Jahre und vielleicht 80.000 nm später Anfang April 2016 habe ich sie wieder verkauft. Mir schwebte was Kleineres vor, was weniger Arbeitsaufwand forderte als ein Stahlschiff. Ich fand in Marmaris, Türkei, eine Calypso 43. Sehr starker GFK-Bau. Ketsch, Langkiel mit 1,90 m Tiefgang, 18 t. Ein Heimatschiff. Es heißt künftig LOREA. Warum?

 

 

 

 

 

Die LOREA

Weil ich meine Enkelin Johanna, die in San Sebastian zur Welt gekommen war, an ihrem achten Geburtstag von Marmaris aus angerufen und ihr erzählt hatte, dass ich ein neues Schiff bezogen habe, für das ich noch keinen neuen Namen hätte. Woraufhin sie spontan meinte: "Nenn sie doch LOREA. Das ist baskisch und heißt Blume." Ich fand das nicht nur sehr schön, sondern auch konsequent nach der DAISY, was ja Gänseblümchen bedeutet. Nun also die LOREA.

 

  Und sonst?

  

 

Schiff in Sicht?

 

In meinem  Landleben habe ich mich mit Schreiben beschäftigt. Zuerst als Redakteur bei Lokalzeitungen, viele Jahre als Drehbuchautor für die Sendungen "Aktenzeichen xy... ungelöst" und "Vorsicht, Falle!", als Geschäftsführer einer Agentur für Public-Relations und schließlich seit 1987 als freier Texter und Autor. 

Acht Bücher habe ich in die Welt gesetzt, darunter die zwei Segelthriller "Törn in den Tod" und "Mörderisches Meer" im Delius-Klasing-Verlag.

 

 

  

Wieder mal in Cefalu. Immer wieder ein schönes Erlebnis.

 

 

Ich freue mich über Ihre Nachricht!

 

 

Ostsee-Segeln auf der Adria

 

Kontakt:  

Hermann Engl

Seereisender und Autor

0049 15119335910

hermann.engl@t-online.de

 

 

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